VILD-Technik

Visual Induced Lucid Dream wird die VILD-Technik ausgesprochen. Sie unterteilt sich in zwei Abschnitte und zwar der Vorbereitung an sich und in die Traumeinführung.

In der Vorbereitung geht es darum, sich eine Traumsituation auszudenken. Diese sollten Sie sich verinnerlichen und vor Augen führen. Sie schließen die Augen und kommen genau in diese Situation hinein. Sie wissen, was Sie nun dort ausführen wollen und können sofort klar träumen. Üben Sie auch hier wieder Realitätschecks aus, um sich bewusst zu werden, dass Sie klar träumen.

Hier ein Beispiel, damit Sie leichter die VILD-Technik anwenden können:

 

„Ich befinde mich in einem Zimmer. Das Zimmer ist leer, nur die Wände sind in einem tiefen Blau gehalten. Ich befinde mich mit einer Freundin darin. Diese rät mir nun einen Realitätscheck durchzuführen, also versuche ich auf die Uhr zu sehen. Ich merke, dass ich gar keine Uhr habe und sage ihr, dass ich wohl träume. Ich versuche einen anderen Test, indem ich mir die Nase zuhalte. Ich merke, dass ich dennoch weiter arbeiten kann und sage, dass ich träume. Ich bin mir bewusst, dass ich träume und kann mich nun auf das Zimmer und auf die Tür, die dort an der Wand sich befindet konzentrieren.“

 

Es ist nur ein Beispiel einer Traumsituation, doch es gibt viele weitere Varianten. Es muss nicht Ihre sein, denn wenn Sie Ihnen gefällt, dann können Sie auch diese nutzen. Bedenken Sie dabei nur folgendes: Planen Sie nicht alles, sondern lassen Sie die Situationen nach und nach entstehen. Wichtig ist, dass es immer das gleiche Zimmer sein sollte, mit der gleichen Freundin und auch der Ablauf sollte gleich sein. Es sollte dabei immer die gleiche Reihenfolge stattfinden. Sie sollten dabei im Kopf immer genau diesen Traum geplant haben. Das heißt, Sie wissen, wann und wo wer ist, was dabei gesprochen wird. Es darf nie zu einer Veränderung kommen, alles muss immer gleich sein.

 

Bevor es zu dieser Traumvorstellung geht, ist es wichtig, dass Sie wie bei den anderen Techniken auch, nicht zu früh und auch nicht zu spät ins Bett gehen. Achten Sie darauf, dass es noch vor Mitternacht ist. Ebenso sollte die Blase geleert werden und Sie sollten zudem müde sein. Ein zu wacher Geist kann die VILD-Technik behindern. Ebenso ein zu müder Geist.

 

[box] Wichtig vor dieser Technik ist die Entspannung des Geistes. Das kann mit Hilfe eines Buches geschehen. Lesen Sie und sobald Sie sich entspannt genug fühlen, schalten Sie das Licht aus,. Die Vorbereitung ist nun abgeschlossen.[/box]

 

Es folgt nun der zweite Abschnitt der VILD-Technik, die Traumeinführung. Suggestieren Sie Ihre Traumsituation, beispielsweise das oben beschriebene Zimmer. Sobald Sie es verinnerlichert haben, schließen Sie die Augen. Denken Sie daran, diese Situation sollte immer gleich sein, keine Veränderung! Stellen Sie sich vor, es passiert nun alles um Sie herum.

Spielen Sie Ihre Situation im Zimmer immer und immer wieder. Sobald Sie zum Ende kommen, fangen Sie wieder von vorne an. Versuchen Sie nach dem dritten oder vierten Male den Traum zu „SEHEN“. Das bedeutet, dass Sie sich den Traum so vorstellen, als ob er genau vor Ihren Augen passiert. Achten Sie darauf, dass Ihre Augen immer geschlossen bleiben. Sehen Sie nur so, wie bei einem Tagtraum. Achten Sie darauf, dass Ihr Traum immer konstant bleibt.

 

Es ist nicht wichtig, dass Sie sich selbst im Traum sehen, sondern sehen Sie den Traum durch Ihre Augen, so als ob Sie im Geschehen stehen würden. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht zu weit mit den Gedanken abschweifen. Es ist nicht wichtig, sich das Ende zu denken oder zu grübeln, was geschehen würde, lassen Sie es auf sich zukommen. So bald Sie „klar“ werden, wissen Sie, was auf Sie zukommt.

Wenn Sie bemerken, dass Sie mit den Gedanken abschweifen, versuchen Sie zurückzukehren. Schieben Sie die Gedanken beiseite und konzentrieren Sie sich wieder auf den Traum. Gehe immer und immer wieder den Traum von vorne los. Es wird ein fast unmerklicher Übergang zwischen Gedanken und Traum entstehen.

 

Sie werden immer noch denken, Sie stellen sich den Traum nur vor, machen immer wieder die Realitätschecks und dann werden Sie auf einmal merken, dass Sie wirklich träumen. Sobald das passiert, bedanken Sie sich bei Ihrer Freundin im Zimmer oder wer auch immer Sie bis dahin begleitet hat und gehen Sie hinaus, verlassen Sie die Situation und genießen Sie, was dann auf Sie wartet!

 

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