MILD-Technik

Unter MILD-Technik versteht man Mnemonic Induction of Lucid Dreaming. Es ist eine Technik für Erinnerungen. Es ist bei dieser Technik wichtig, sich während dem Einschlafen darauf zu konzentrieren, sich an den Traum zu erinnern. Diese Methode geht über die bereits erwähnte Autosuggestion weit hinaus.

 

Der Unterschied ist hierbei, dass Sie sich auf jeden Fall im Traum erinnern, dass Sie träumen. Dafür sollten Sie vorher im Wachbewusstsein die Übungen machen um sich an Dinge erinnern zu können. Dies können Sie mit den Realitätschecks trainieren. Je mehr Sie üben, umso besser können Sie die MILD-Technik anwenden. Dabei sollten Sie nie die kritische Frage vergessen, ob Sie träumen oder wach sind. Versuchen Sie dabei sich vorzustellen, wie es wäre, wenn Sie träumen würden. Zudem sollte eine gute Traumerinnerung vorhanden sein. Diese kann mit Hilfe eines Traumtagebuches antrainiert werden.

 

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, dann können Sie die MILD-Technik wie folgt anwenden:

 

Erwachen Sie aus einem Traum, dann rufen Sie sich sofort diesen in Ihr Gedächtnis. Dafür sollten Sie ein wenig wacher sein, im Notfall hilft ein wenig Wasser im Gesicht, um klarer denken zu können. Danach legen Sie sich wieder hin, sofern Sie aufgestanden sind, und nehmen sich fest vor, sich beim nächsten Traum daran zu erinnern, dass Sie träumen. Wichtig ist nun, dass Sie sich den Traum in Erinnerung rufen und dabei erkennen, dass es sich um einen Traum gehandelt hat. Mit Hilfe von Traumzeichen ist dies leicht zu ermitteln, ob es ein Traum war oder nicht.

 

Mehr Gedächtnis-Leistung in kurzer Zeit!

 

Suchen Sie sich nun eine Situation in diesem Traum heraus und schlüpfen Sie dort wieder hinein, mit der Affirmation: „Ich werde mich daran erinnern, was ich träume“. Versuchen Sie nun diesen Traum luzid weiter zu träumen. Was wäre, wenn Sie ihn nun steuern könnten? Wichtig ist, dass Sie die Affirmation im Kopf behalten, damit Sie sich später erinnern können.

 

Die MILD-Technik ist nicht sehr einfach, einige Anwender finden Sie sogar verwirrend. LaBerge spricht folgendes dazu: „:LaBerge beschreibt den Kernpunkt dieser Technik mit dem Satz: „Das nächste mal wenn ich träume, will ich daran denken zu erkennen, daß ich träume.“ Diese Intention muss nun für das Gehirn so wichtig erscheinen, dass man sich im Traum auch tatsächlich daran erinnert“ (Zitat: Quelle unbekannt, aus dem Internet)

Üben, üben heißt hier die einzige Lösung. Wenn Sie diese als zu schwer erachten, dann versuchen Sie eine weitere Methode, die Wake-Initiated Lucid Dream Technik (WILD).

 

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